5 gute Gründe, warum du IT-Sicherheit ernst nehmen solltest!

Ignorieren ist keine Strategie – und IT-Sicherheit ist kein optionaler Luxus, sondern eine unternehmerische Pflicht.
Warum das so ist, erfährst du in diesem Artikel. Ich liefere dir 5 überzeugende Gründe, warum IT-Security in deinem Unternehmen Priorität haben sollte.
Du brauchst Hilfe bei der Umsetzung oder hast noch Fragen? Ein seriöser IT-Dienstleister kann dir dabei helfen, die notwendigen Maßnahmen zur Sicherung deiner digitalen Infrastruktur zu ergreifen.

1.   Die Bedrohungen im Netz nehmen zu

In einer Zeit, in der digitale Technologien das Rückgrat der Geschäftswelt bilden, ist die Absicherung von IT-Systemen und Daten von entscheidender Bedeutung. Die Bedrohungen nehmen stetig zu und können verheerende Auswirkungen auf Unternehmen haben.

Laut der Studie "Cyber Security in Österreich 2023" von KPMG Austria GmbH und dem Kompetenzzentrum Sicheres Österreich haben 42 % der Unternehmen eine Zunahme von Cyberangriffen festgestellt.

Das entspricht einem Anstieg von 201 % im Vergleich zum Vorjahr. Anders gesagt: Angriffe haben sich innerhalb eines Jahres verdreifacht. Besonders häufig sind Phishing, CEO-Fraud und Social Engineering, bei denen Kriminelle Mitarbeiter manipulieren, um an Daten oder Geld zu gelangen.

2.   Cyberangriffe können jeden treffen

Die weit verbreitete Annahme, kleine und mittlere Unternehmen seien „zu klein“, um ins Visier von Cyberkriminellen zu geraten, ist ein Trugschluss. Tatsächlich sind KMU oft attraktive Ziele für Hacker, da sie tendenziell weniger in ihre IT-Security investieren und daher leichter zu kompromittieren sind.

Gemäß einer Studie des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KFV) wurden in den vergangenen Jahren sogar 80 % aller österreichischen KMU in Österreich Opfer von Cyberangriffen. Rund 39 % der Unternehmen erlitten dabei einen Schaden von bis zu 150.000 Euro.

3.   Datenschutz ist gesetzlich vorgeschrieben

Nicht nur der Schutz vor Cyberangriffen sollte Anlass für die Umsetzung von IT-Sicherheitsmaßnahmen sein. Es gibt auch gesetzliche Verpflichtungen, die ernst genommen werden müssen. In der Europäischen Union zum Beispiel macht die DSGVO klare Vorgaben zum Schutz personenbezogener Daten.

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist ein Gesetz, das den Datenschutz in der Europäischen Union (EU) und für alle Unternehmen regelt, die in der EU tätig sind. Die Verordnung ist am 25. Mai 2018 in Kraft getreten und soll die Verarbeitung personenbezogener Daten vereinheitlichen und den Datenschutz für alle Bürgerinnen und Bürger der EU stärken. Sie legt fest, wie Unternehmen und Organisationen Daten erheben, speichern, verarbeiten und schützen müssen.

 

Die DSGVO ist nur ein Beispiel für Rechtsvorschriften zum Datenschutz. Je nach geografischem Standort und Branche gelten möglicherweise weitere Gesetze und Vorschriften.

Verstöße gegen Datenschutzbestimmungen können erhebliche finanzielle Strafen nach sich ziehen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit zivilrechtlicher Klagen von betroffenen Personen oder Unternehmen, die zu weiteren finanziellen Verlusten und Reputationsschäden führen können.

4.   Betriebsunterbrechungen sind teuer

Ein häufig unterschätzter Aspekt ist der mögliche Verlust der Betriebsfähigkeit durch Cyberangriffe oder technische Ausfälle. Dies führt nicht nur zu direkten finanziellen Verlusten, sondern wirkt sich auch langfristig auf den Geschäftserfolg aus.

Ein Serverausfall oder ein Ransomware-Angriff kann dazu führen, dass dein Unternehmen seinen Betrieb vorübergehend einstellen muss. In dieser Zeit können keine Aufträge bearbeitet, keine Rechnungen gestellt und keine Dienstleistungen erbracht werden. Die Folge sind Umsatzeinbußen und möglicherweise verärgerte Kunden.

5.   Es drohen Vertrauens- und Reputationsverlust

Kunden und Partner müssen darauf vertrauen können, dass ihre Daten und Interaktionen mit dem Unternehmen sicher sind. Ein einziger Vorfall kann dieses Vertrauen nachhaltig erschüttern.

Nach einem Cyberangriff oder einer Datenschutzverletzung werden sich Kunden zweimal überlegen, ob sie ihre Daten weiterhin mit dem Unternehmen teilen wollen. Verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen, ist ein langwieriger und oft kostspieliger Prozess. Jeder Sicherheitsvorfall schadet dem Ruf deines Unternehmens auf dem Markt.

Nutze IT-Sicherheit als Wettbewerbsvorteil

Unternehmen, die in moderne Sicherheitslösungen investieren, signalisieren nicht nur Verantwortungsbewusstsein, sondern auch Zukunftsorientierung. Damit lässt sich gleich mehrfach punkten.

  • Verkaufsargument: Angesichts zunehmender Datenskandale und Cyberattacken wird Sicherheit zu einem wichtigen Auswahlkriterium für Kunden. Ein hohes Maß an IT-Security kann daher als Verkaufsargument dienen und das eigene Unternehmen von der Konkurrenz abheben.
  • Kundenanforderungen und Verträge: Immer mehr Geschäftspartner und Kunden verlangen von ihren Lieferanten und Dienstleistern nachweisbare Vorkehrungen zur Gewährleistung der lückenlosen IT-Sicherheit. In vielen Ausschreibungen und Verträgen sind diese Anforderungen bereits fest verankert. Ohne ein angemessenes Schutzniveau könnten deinem Unternehmen daher zukünftige Geschäftschancen entgehen.
  • Freiraum für Wachstum und Exploration: Eine solide Sicherheitsstruktur gibt deinem Unternehmen den Freiraum, sich auf Innovationen zu konzentrieren, da du dir weniger Sorgen um mögliche Risiken machen musst. Neue Geschäftsmodelle, Technologien und Partnerschaften können vertrauensvoll erkundet werden.

Auch wenn der finanzielle Aufwand zunächst spürbar ist: Eine Investition in die IT-Sicherheit deines Unternehmens bietet große Chancen für die Zukunft. Sie minimiert sowohl finanzielle als auch Reputationsrisiken und kann dir sogar einen Vorteil gegenüber deinen Mitbewerbern verschaffen.

Wichtig ist, dass du dich bei der Umsetzung auf einen zuverlässigen IT-Dienstleister verlässt, der sich bestens mit der Materie auskennt. Dann kann sich dein Unternehmen beruhigt auf das Wesentliche konzentrieren: Wachstum und Erfolg.